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Parfum auftragen: Die besten Stellen und Techniken
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Parfum auftragen: Die besten Stellen und Techniken

24. Oktober 2025 4 Min.

Wo und wie man Parfum aufträgt, entscheidet über Haltbarkeit und Wirkung. Diese Tipps helfen, das Beste aus jedem Duft herauszuholen.

Ein Parfum richtig aufzutragen ist eine kleine Kunst für sich. Die Wahl der Stelle und die Art der Anwendung beeinflussen, wie sich der Duft entfaltet, wie lange er anhält und wie er von der Umgebung wahrgenommen wird.

Pulsstellen: Die klassischen Auftragspunkte

An den sogenannten Pulsstellen ist die Haut besonders warm, weil hier die Blutgefässe nah an der Oberfläche verlaufen. Die Körperwärme hilft dem Duft, sich gleichmässig zu entfalten. Zu den klassischen Pulsstellen gehören:

  • Innenseite der Handgelenke
  • Halsansatz und Nacken
  • Hinter den Ohren
  • Innenseite der Ellbogen
  • In der Kniekehle

Nicht reiben — nur antupfen

Ein weit verbreiteter Irrtum ist das Reiben der Handgelenke nach dem Auftragen. Dabei glaubt man, den Duft zu verteilen — tatsächlich aber werden die Duftmoleküle zerstört und der Duft verliert an Komplexität. Tupfen Sie die Handgelenke stattdessen nur sanft aneinander oder lassen Sie den Duft einfach an der Luft trocknen.

Reiben zerstört die feine Duftstruktur. Ein Parfum will behutsam entfaltet, nicht zerrieben werden.

Auf befeuchteter Haut halten Düfte länger

Trockene Haut nimmt Duftessenz schlecht auf und lässt ihn schneller verfliegen. Wer seinen Duft besonders lange geniessen möchte, trägt ihn am besten auf leicht eingecremter Haut auf. Eine unparfümierte Körperlotion als Basis verlängert die Haltbarkeit spürbar.

Die richtige Menge

Bei einem Extrait de Parfum mit hoher Duftkonzentration genügen ein bis zwei Tropfen. Wer zu viel aufträgt, ertrinkt sich und seine Umgebung im Duft. Die Devise lautet: Lieber sparsam beginnen und bei Bedarf nachlegen. Ein guter Duft sollte entdeckt, nicht aufgedrängt werden.